
Ăsterreich zĂ€hlt zu den reichsten LĂ€ndern der Welt â doch immer mehr Menschen spĂŒren davon im Alltag nichts mehr. Die aktuelle Politik von ĂVP, SPĂ und NEOS entfernt sich zunehmend von der LebensrealitĂ€t der arbeitenden Bevölkerung.
Was als âSenkung der Lohnnebenkostenâ verkauft wird, ist in Wahrheit ein Angriff auf das soziale Netz. Denn klar ist: Weniger Einnahmen bedeuten langfristig weniger Leistungen â bei Pensionen, Gesundheit und sozialer Absicherung.
đ° Sparen bei den Falschen
Besonders kritisch sehen wir die Rolle des Fiskalrat Ăsterreich. Dieses Gremium wird von Steuergeldern finanziert â fordert aber gleichzeitig Einschnitte fĂŒr die Bevölkerung.
WĂ€hrend Arbeitnehmerinnen den GĂŒrtel enger schnallen sollen, bleiben hohe GehĂ€lter in Spitzenpositionen unangetastet:
VorstĂ€nde staatsnaher Betriebe wie ĂBB oder OMV ⊠verdienen weiterhin auf Top-Niveau.
Hochdotierte Gremien und Beraterstrukturen wachsen weiter.
Einsparungen werden einseitig auf die Bevölkerung abgewÀlzt.
Das ist eine klare Schieflage: Gespart wird dort, wo es am meisten weh tut â nicht dort, wo es möglich und gerecht wĂ€re.
đ Wasser predigen, Wein trinken: Postenschacher bei den NEOS
Besonders deutlich zeigt sich die Doppelmoral aktuell bei den NEOS:
Noch in der Opposition wurden teure Posten wie GeneralsekretÀrinnen scharf kritisiert. In Regierungsverantwortung sieht die RealitÀt anders aus:
In den Ministerien unter Christoph Wiederkehr und Beate Meinl-Reisinger wurden genau solche Positionen geschaffen.
MonatsgehÀlter von rund 14.000 Euro sind keine Ausnahme.
ZusĂ€tzliche hochbezahlte Stabsstellen â etwa fĂŒr Strategie und Planung â schlagen mit rund 12.000 Euro brutto zu Buche.
Gleichzeitig wird der Bevölkerung erklÀrt, dass gespart werden muss. Diese Politik untergrÀbt Vertrauen und wirkt völlig abgehoben.
đ” Pensionen: Angriff auf hart erarbeitete AnsprĂŒche
Auch bei den Pensionen werden wieder VerschÀrfungen in den Raum gestellt. Eine Anhebung des Pensionsantrittsalters wird offen diskutiert.
FĂŒr uns ist klar:
Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, muss auch wĂŒrdevoll und gerecht in Pension gehen können.
Unsere klare Forderung:
MĂ€nner: abschlagsfreie Pension nach 504 Versicherungsmonaten
Frauen: abschlagsfreie Pension nach 480 Versicherungsmonaten
Statt stĂ€ndig ĂŒber lĂ€ngeres Arbeiten zu sprechen, braucht es endlich faire Lösungen fĂŒr jene, die das System tragen.
đšâđ©âđ§ Familienpolitik: Belastung statt Entlastung
Die Regierung spricht von Entlastung â die RealitĂ€t fĂŒr Familien sieht anders aus:
Der Familienbonus wird eingeschrÀnkt.
Die Valorisierung der Familienbeihilfe bleibt erneut aus.
Eigenbetreuung von Kindern wird finanziell benachteiligt.
Das bedeutet konkret: Familien werden in ein bestimmtes Lebensmodell gedrÀngt. Wer sich entscheidet, Kinder selbst zu betreuen, wird zunehmend bestraft.
Gleichzeitig fehlen echte Lösungen:
Wo bleibt der flÀchendeckende Ausbau der Kinderbetreuung?
Wo ist das Personal?
Wie sollen die steigenden Kosten gedeckt werden?
đ Scheinlösungen statt echter MaĂnahmen
Die Senkung der Umsatzsteuer auf Grundnahrungsmittel wird als groĂe Entlastung prĂ€sentiert. Doch bei einer Inflation von rund 3,3 % verpufft dieser Effekt rasch.
Wir sagen klar:
Das ist keine nachhaltige Lösung, sondern Symbolpolitik.
â Unsere Position als AUGE KĂ€rnten
Wir von AUGE KĂ€rnten sagen deutlich:
Schluss mit Einsparungen auf Kosten der Arbeitnehmerinnen.
Schluss mit privilegierten Parallelstrukturen und ĂŒberhöhten GehĂ€ltern.
Schluss mit Symbolpolitik ohne echte Wirkung.
Es braucht eine Politik, die sich wieder an den Menschen orientiert â nicht an Eliten und Machtinteressen.
Die arbeitenden Menschen halten dieses Land am Laufen.
Sie verdienen Respekt, Sicherheit und faire Rahmenbedingungen.
Es ist Zeit, die Wahrheit auszusprechen.


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