
Die AUGE/UG Kärnten sieht die aktuellen Entwicklungen in Österreich mit großer Sorge. Seit langer Zeit appellieren wir an die Bundesregierung, endlich aufzuhören, die Menschen mit leeren Versprechen und sozialen Verschlechterungen zu belasten. Viele Arbeitnehmerinnen, Pensionistinnen und Familien wissen längst nicht mehr, wie sie die steigenden Kosten bewältigen sollen.
Besonders beschämend ist die laufende Diskussion rund um eine weitere Erhöhung des Pensionsantrittsalters. Für die AUGE Kärnten ist klar: Es darf keine Anhebung des Pensionsalters geben. Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet und Beiträge geleistet haben, verdienen Respekt und Sicherheit statt neuer Belastungen.
Die AUGE Kärnten fordert daher seit Langem:
Frauen sollen nach 480 Versicherungsmonaten abschlagfrei in Pension gehen können.
Männer sollen nach 504 Versicherungsmonaten abschlagfrei in Pension gehen können.
Keine weiteren Verschlechterungen oder Erhöhungen im Sozialbereich in den kommenden Jahren.
Keine zusätzlichen Gelder für Aufrüstung und Rüstungspolitik.
Statt Milliarden in Waffen zu investieren, braucht es Investitionen in Gesundheit, Pflege, Bildung und soziale Sicherheit.
Mit großer Kritik beobachten wir auch die Entwicklungen bei der Gesundheitskasse. Immer höhere Belastungen und Einsparungen gehen auf Kosten der Bevölkerung, während gleichzeitig wichtige Leistungen eingeschränkt werden. Die Menschen zahlen immer mehr ein und erhalten dennoch weniger Unterstützung. Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden.
Die AUGE/UG Kärnten steht weiterhin klar für soziale Gerechtigkeit, faire Pensionen und eine Politik im Interesse der arbeitenden Menschen. Österreich braucht keine weiteren Belastungen, sondern endlich ehrliche Politik und soziale Verantwortung.


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