
2025: Kein gutes Jahr für arbeitende Menschen
2025 war kein gutes Jahr für die arbeitenden Menschen in Österreich.
Schlechte Lohnabschlüsse, steigende Lebenshaltungskosten und zunehmender Druck auf Beschäftigte zeigen deutlich: So kann es 2026 nicht weitergehen.
AUGE Kärnten, die unabhängige Gewerkschaft in Kärnten, ist mit der aktuellen Politik dieser Regierung nicht zufrieden. Für ihre Sozial-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik vergeben wir die Schulnote 5–. Wenn sich nicht rasch und spürbar etwas zum Positiven ändert, verschärft sich die soziale Schieflage weiter.
Unsere klaren Forderungen
- 480 Versicherungsmonate sind genug
Wer ein Leben lang gearbeitet hat, hat sich eine sichere Pension verdient – ohne weitere Verschärfungen. - Soziale Gerechtigkeit statt Sparpolitik auf dem Rücken der Beschäftigten
Die arbeitenden Menschen dürfen nicht weiter die Hauptlast tragen. - Keine Ablenkungsdebatten
Endlose Diskussionen über kleine Lohnsteuerkorrekturen helfen nicht, solange Mieten explodieren und Teuerungen den Alltag bestimmen. - Gerechte Besteuerung jetzt!
Maschinensteuer, Erbschaftsteuer und eine echte Reichensteuer müssen spätestens 2026 eingeführt werden. Große Vermögen müssen endlich ihren fairen Beitrag leisten.
Stopp der Ausbeutung
Die Industriellenvereinigung und Teile der Wirtschaft dürfen nicht länger auf Kosten der arbeitenden Menschen Profite maximieren.
Wir sagen klar: Schluss mit der Lügenpropaganda der Wirtschaft, die soziale Ungleichheit rechtfertigt und Verantwortung abschiebt.
AUGE Kärnten steht für ein Miteinander, für Solidarität und Respekt – nicht für Ausgrenzung, nicht für Spaltung.
Wenn nichts weitergeht: Neuwahlen 2026
Sollte es weiterhin keinen politischen Kurswechsel geben, unterstützt AUGE Kärnten rasche Neuwahlen im Jahr 2026. Demokratie lebt von Veränderung – und von einer Politik, die die Interessen der Mehrheit ernst nimmt.
Unabhängig. Solidarisch. Kämpferisch.
AUGE Kärnten ist eine unabhängige Gewerkschaft.
Wir lassen uns nicht politisch vereinnahmen – wir stehen auf der Seite der arbeitenden Menschen.
2026 muss ein Jahr der sozialen Wende werden.


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